Berufsaussichten 2020 für Chemiker

Zunächst möchte ich allen Lesern des Blogs ein gutes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Traditionsgemäß sind hier meine Berufsaussichten 2020 für Chemiker.

Meine beruflichen Wünsche sind, dass die Wirtschaft nicht in eine Rezession gerät, dass ich weiter lernen kann und dass die Abhängigkeit von der Automobilindustrie in Deutschland nicht zu einem Problem wird. Positiv formuliert wünsche ich mir mehr offensiven Mut und weniger defensive Verwaltung des bisher erreichten.

Langlaufende Trends

Ein großes Thema der nächsten Jahre wird meiner Meinung nach (hoffentlich) der Klimawandel sein. Die eh schon recht zurückhaltenden Klimaziele der Bundesregierung „[2030] 55 Prozent weniger Treibhausgase im Vergleich zum Jahr 1990“ zu emittieren, müssen auch in der Industrie angegangen werden. Neben mehr Effizienz sprechen wir hier von neuen Rohstoffen, mehr Recycling, vielleicht aber auch von Verzicht?

Für angehende Chemiestudenten ergibt sich hier eine große Chance in Bereichen, die Lösungen für den Klimawandel bieten. Das könnten neue Materialien sein, technische Chemie, Elektrochemie, aber auch neue Katalysetechniken.

Hier werden sich bestimmt auch neue Themen ergeben, die ich nicht vorhersehen kann.

Die wirtschaftliche Lage

Kommt es 2020 zu einer schweren Rezession? Vorhergesagt wird sie ja schon seit einigen Jahren, auch von mir. Möglich wäre es also. Die Industrie kämpft jetzt schon mit Auftragsrückgängen. In den letzten Jahren war immer die Unsicherheit des harten Brexits ein Faktor für wirtschaftliche Unsicherheit. Danach sieht es momentan nicht aus. Auch der Handelskrieg USA-China scheint abgeschwächt zu sein.

Und was ist mit dem Klimawandel? Wie oben geschrieben, hoffe ich, dass sich die Automobilindustrie in Deutschland fängt und intelligente und klimaschonende Lösungen anbieten kann. Ansonsten kann der vom Klimawandel ausgelöste Strukturwandel zu größeren Erschütterungen führen. Klar, nach Schumpeter könnte das eine schöpferische Zerstörung sein, die dann zu neuer Stärke führt. Aber die Übergangszeit würde hart werden.

Berufsaussichten 2020?

Wie im letzten Jahr: Ob den Chemikern hier der vielbeschworene Fachkräftemangel hilft, trotzdem Jobs zu finden, kann bezweifelt werden. Alles zu diesem Thema sammle ich unter dem Tag Fachkräftemangel.

Alte Aussichten

Meine Prognosen für die Jahre 2019, 2018 und 2017 findet ihr durch Klick auf die Jahreszahlen.

Weihnachtspause

Eine Woche vor dem heiligen Abend möchte ich mich in die Weihnachtspause bis zum siebten Januar verabschieden und Euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020 wünschen.

Ja, wirklich. 2020, das Jahr, in dem die Utopien meiner Jugend gespielt haben mit Städten in den Wolken, fliegenden Autos (das wird knapp…) und vielen Robotern.

Wenn Ihr bis dahin etwas lesen wollt, werft einen Blick auf die Buchempfehlungen auf In the Pipeline.

Alternativ könnt Ihr Jobangebote auf einer Deutschlandkarte anschauen, oder meinen populärsten Post lesen.

Entgeltatlas der Arbeitsagentur

Heute möchte ich Euch kurz ein Werkzeug der Bundesagentur für Arbeit vorstellen. Diese bietet unter https://entgeltatlas.arbeitsagentur.de die Möglichkeit, die Höhe von Entgelten nach Berufsgruppe, Altersgruppe und Geschlecht anzeigen zu lassen. Wenn gewünscht, kann man das auch noch nach Bundesland aufspalten.

Beispielsweise lag das Bruttomediangehalt für Chemiker in Bayern im Jahr 2018 bei 5804 Euro.

Unter https://blog.stellen-fuer-chemiker.de/statistiken/ findet Ihr jederzeit und laufend aktualisiert die Anzahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten arbeitslosen und arbeitsuchenden Chemikern.

Wenn Ihr selbst auf der Suche seid, könnt ihr unter https://blog.stellen-fuer-chemiker.de/stepstone-jobs-auf-karte/ die bei StepStone in Deutschland verfügbaren Jobs für Chemiker auf einer Karte ansehen.

Weihnachtsgeschenke von und für Chemiker

Ist es wirklich schon ein Jahr her, dass ich mögliche Weihnachtsgeschenke vorgestellt habe?

Die dort genannten Dinge sind zeitlos, man kann sie selbstverständlich wieder kaufen.

Dem Trend der Zeit folgend, sollten Weihnachtsgeschenke dieses Jahr aber nachhaltig und fair sein, also einen möglichst geringen negativen Footprint haben.

Wie ich gesehen habe, verteilt der Nikolaus beim Weihnachtsturnen auch keine Plastiktüten mit Süßigkeiten mehr, sondern selbstgenähte und wiederverwertbare Jute(?)-Tüten. Das hat mich beeindruckt. Klar, es ist nur wenig, aber es ist ein Anfang. Und von den ganzen Autos vor der Turnhalle spreche ich heute mal nicht.

  • Wie wäre es also dieses Jahr mit einem Buch von Harald Lesch über Umwelt und Klima?
  • Oder etwas für den Haushaltschemiker, wie das Buch „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie„. Ein Chemiker versteht ja, was passiert, wenn man diese Hausmittel kombiniert.
  • Ein Chemiker versteht bestimmt auch, dass der Trend zu immer mehr Geräten mit Akkus, die dann noch fest verbaut sind, nicht unbedingt nachhaltig und umweltfreundlich ist (ja, ich meine Euch, Bluetooth-Kopfhörer).

Falls man der Meinung ist, dass diese ganze Schenkerei überflüssig ist, kann man ja auch Geld spenden. Wenn man sich an aktuellen „Brennpunkten“ orientiert, bietet sich eine Spende für den Amazonasregenwald an, oder für die UN-Flüchtlingshilfe. Natürlich gibt es viele weitere Organisationen, die als Alternative für Weihnachtgeschenke dienen können, und meistens kann man die Spenden sogar von der Steuer absetzen.

Oder man schenkt Zeit für gemeinsame Unternehmungen, z.B. eine Fahrradtour oder eine Bahnfahrt?

Natürlich gibt es immer noch jede Menge verrückte Geschenke, wie z. B. ein AT GC-T-Shirt. Aber vielleicht habe ich Euch ja überzeugt?

Was verschenkt ihr dieses Jahr?

Was ein angehender Chemiker können muss

Eine ganz neue Fragestellung für mich, was muss ein angehender Chemiker können? Seit 2012 versuche ich ja mit diesem Blog, fertigen Chemikern zu helfen, eine Stelle zu bekommen. Das Wort „Job“ habe ich damals aus mehreren Gründen vermieden. Zum einen wende ich mich bewusst an ein deutschsprachiges Publikum und „job“ ist ein Anglizismus, zum anderen ist „Job“ eher negativ konnotiert (gewesen, das hatte sich damals schon geändert :)).

Zunächst habe ich hauptsächlich Stellenanzeigen gepostet, die ich von Hand aus den diversen Suchmaschinen gefiltert habe. Damals kein Problem, ich war ja selbst auf der Suche. Mit der Zeit habe ich aber versucht, originelleren Inhalt zu präsentieren, von den Tarifverhandlungen, über Profile von möglichen Berufen, zur Geschichte großer deutscher Chemieunternehmen. Außerdem immer wieder Posts zu Digitalisierung und Innovation.

Das ideale Skillset angehender Chemiker

Heute möchte ich aber wie angekündigt auf die Chemie-Absolventen schauen. Was müssen diese können, wenn sie in der Industrie anfangen wollen?

Und es ist klar, dass das nur eine Momentaufnahme ist. Lebenslanges Lernen ist sehr wichtig und wird auch in den Unternehmen immer wichtiger und nicht mehr nur die Privatsache des Angestellten. Das könnte die Furcht vor dem Arbeitskräftemangel sein.

Ein guter Chemiker sollte zunächst fachlich auf der Höhe „seines“ Gebietes sein, sei der Abschluss ein Master oder eine Promotion. Da man jedoch sehr selten genau dort weiterarbeiten wird, ist ein generelles Verständnis der Chemie und der angrenzenden Naturwissenschaften fast noch wichtiger.

Alles kann man nicht wissen, daher sind Neugierde und Offenheit Eigenschaften, mit denen Bewerber punkten können. Nicht nur in Bezug auf Sachthemen, sondern auch auf die Mitmenschen und Kollegen.

Meine These ist, dass sich alles weitere eigentlich ergibt. Klar, je nach Position schadet Spezialwissen sicher nicht, aber oft kann man das schnell lernen.

Und ob man dann, wenn alles sonst passt, einen Job kriegt oder nicht, ist schließlich Bauchgefühl. Die Chemie muss halt stimmen, daher Absagen nicht persönlich nehmen.

Was möchtet ihr daran noch ergänzen? Ich freue mich über Kommentare.

Aktuelle Chemie-Startups

Auf dem Blog habe ich ja vor einiger Zeit schon überlegt, wo man chemische Startups findet, und später auch von einigen Startups berichtet. Aber diese Posts sind schon über ein Jahr alt, es ist also Zeit, über aktuelle Entwicklungen und neue Chemie-Startups zu schreiben.

PolyLabs

Auf der Chem Start-up 2019 wurde im Oktober die Firma PolyLabs als Gewinner des Awards ausgewählt. Das lettische Unternehmen sucht Rohstoffen für nachhaltige und biologische Polyurethane. Die Hauptforschungsrichtung sind biobasierte Polyole aus erneuerbaren Materialien wie Rapsöl. Wenn das konkurrenzfähige Eigenschaften zeigt, sehr interessant.

Diagsense

Diagsense ist ein israelisches Start-up, das eine Lösung anbietet, um Lecks in Pipelines zu verhindern. Dies geschieht über predictive maintenance und Daten von Sensoren. Eine gute Lösung, um Umweltkatastrophen zu vermeiden.

Braindrop

Braindrop ist ein niederländisches Startup mit der besten brandbekämpfenden Chemikalie der Erde, nach eigener Aussage. Diese wird TNF genannt und im Werbevideo versucht jemand, seine damit eingeriebene Hand zu verbrennen, schafft es aber nicht. Beeindruckend.

Sinfosy

Abschließend noch ein deutsches Startup, allerdings weniger chemielastig: Sinfosy bietet Standardlösungen für die Industrie 4.0 an, unter anderem ein Real-Time Location System, Sensoren für Maschinen zum Verfolgen von Produktionsprozessen, digitale Kommunikation für Unternehmen. Das kann für produzierende Unternehmen interessant sein, die sich schnell digitalisieren wollen.

Das war eine kleine Auswahl neuer Unternehmen, die man im weitesten Sinne als Chemie-Startups bezeichnen kann. Wenn ihr weitere kennt, freue ich mich über Eure Kommentare.

7 Punkte zu Innovation und Digitalisierung

Das ist mal eine Überschrift. Warum sieben? Keine Ahnung. Ich lese in letzter Zeit öfters Überschriften dieser Art, und das soll besonders gut funktionieren, um Leser anzulocken.

Mal sehen, ob das klappt.

Die beiden genannten Punkte, Innovation und Digitalisierung, oft in Verbindung mit dem Schlagwort Industrie 4.0 oder noch besser Chemie 4.0 sind meine Favoriten für das Unwort des Jahres 2019.

Natürlich finde ich Innovation wichtig, gerade im hochpreisigen Deutschland, wo unsere Chemieindustrie mit Massenware nicht gegen die billigen Newcomer aus Saudi-Arabien und China bestehen könnte. Aber das war doch schon immer so, es hat sich vielleicht ein bisschen beschleunigt. Und zwar wegen der Digitalisierung. Oder weil das Weltsozialprodukt exponentiell wächst.

Digitalisierung auf der anderen Seite finde ich per se nicht so wichtig. Digitalisierung kann kein Selbstzweck sein, sondern muss wie andere Werkzeuge zur Verwirklichung der Unternehmensziele eingesetzt werden. Und das funktioniert dann gut, wenn das Werkzeug zum Problem passt.

Eine Binsenweisheit: Wenn ich einen schlechten Prozess digitalisiere, habe ich einen schlechten digitalen Prozess.

Ich muss einen Mehrwert schaffen, sei es durch Kostensenkungen, Geschwindigkeitsvorteile oder die Eroberung neuer Märkte und Nischen, die ich vorher nicht bedienen konnte.

Und auch Digitalisierung gibt es schon lange. Ein Beispiel aus der Chemie. Vor vierzig Jahren musste man Reaktionen noch im Beilstein suchen, das waren damals meterweise Bücher. Dann konnte man Onlinetools wie den Scifinder nutzen, weil die Daten digital vorlagen. Von der Entwicklung von Messgeräten, die anfangs auf Endlospapier schrieben und später digital auf Festplatten speicherten, mal abgesehen.

Inzwischen planen Programme ganze Naturstoffsynthesen, nur ausführen muss die Synthesen meist noch der Chemiker. Verkehrte Welt? In der Automobilindustrie fertigen Roboter, was Ingenieure entwickeln…

Waren das jetzt sieben Punkte? Ansonsten gerne ergänzen…

Tarifrunde 2019

Wen interessiert die Tarifrunde 2019 in der Chemieindustrie? Viele von uns sind außertariflich oder bei nicht tariflich gebundenen Unternehmen beschäftigt. Inzwischen sind laut der Chemie-Arbeitgeber noch 580.000 Arbeitnehmer tarifgebunden. Laut Tariftaschenbuch der Böckler-Stiftung wären das noch 45% der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe bzw. 63% in Energie/Wasser/Abfall & Bergbau.

Auch, wenn man nicht nach Tarif beschäftigt wird, lohnt es aber sich, die Tarifrunde 2019 für die Chemieindustrie zu verfolgen. Sie sagt doch viel über die Zukunftserwartung der beiden Tarifparteien.

Dieses Jahr also konnten sich die Tarifparteien noch nicht einigen. Die Arbeitnehmer warnen vor einer konjunkturellen Eintrübung und einem belastenden Strukturwandel. Außerdem möchten sie mehr Flexibilität der Arbeitnehmer statt mehr Freizeit und auch mehr Eigeninitiative bei der Weiterbildung.

Ich finde, jeder ist hauptverantwortlich für seine Weiterbildung, aber Geld bzw. Zeit vom Arbeitgeber schadet da sicher nicht als Anreiz.

Die Gegenposition ist natürlich von der IG BCE, die ein Zukunftskonto für jeden Beschäftigten (1000.- p.a.), eine Pflegezusatzversicherung, eine Erhöhung der Vergütung und eine Qualifizierungsoffensive wegen dem digitalen Wandel fordert. Klingt auch nicht unvernünftig.

Zur Digitalisierung in der Chemie habe ich in einem früheren Post ein paar Fakten aufgeführt.

Es wird spannend werden, wie schnell die Tarifpartner einigen können. Auf den ersten Blick geht es ja hier um Details, oder?

Vor allem die Positionen in Bezug auf „Flexibilität“ versus „Freizeit“ kann man meiner Meinung nach gut zusammenbringen. Es gibt Phasen im Leben, da braucht man mehr Zeit für andere Dinge, z.B. Pflege oder Kindererziehung, und andere Zeiten, wo man mehr arbeiten kann (und oft auch möchte). Und wer weniger arbeitet, kriegt natürlich auch weniger Geld.

Perfekt, wenn man als Unternehmen die ganzen Effizienzgewinne durch die Digitalisierung hebt. Und das ist ja das Ziel, oder?

Chemie-Nobelpreise 2019

Es ist spät, ich weiß. Und das halbe Internet hat schon über sie geschrieben, auch das ist mir bewusst. Aber ich denke, aufgrund der Wichtigkeit des Ereignisses muss ich das Thema auch aufgreifen: Endlich hat John B. Goodenough den Nobelpreis erhalten. Nachdem er jahrelang die inoffiziellen Nominationslisten angeführt hat, wurden seine Arbeiten gewürdigt, die zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus geführt haben. Der Fischblog z.B. hat auch dieses Jahr auf ihn getippt.

Solch große und langwierigen Entwicklungen kann heutzutage kein Forscher mehr alleine durchführen. Mit ihm wurden Akira Yoshino und M. Stanley Whittingham ausgezeichnet.

Trivia

Damit ist Goodenough bis dato der älteste Preisträger.

Und laut Frankfurter Rundschau ist er sogar in Jena geboren, also fast Deutscher :). Seine Eltern sind wohl zu seiner Geburt aus Oxford nach Deutschland, weil sie dachten, dass deutsche Ärzte besser darin seien, um einen Kaiserschnitt durchzuführen.

Lebenslang Lernen als Chemiker

Jeden Tag lese ich davon, dass man in dieser volatilen und schnelllebigen Zeit lebenslang lernen muss. Das gilt natürlich auch für Chemiker.

Da viele von uns in Forschungs- oder Entwicklungsabteilungen anfangen und sich dann in Managementpositionen weiterentwickeln, gilt das vielleicht gerade für uns Chemiker.

Die Motivation zum Lernen finden

Dass Lernen wichtig ist, leuchtet ein. Man möchte ja auch nicht immer den gleichen Job machen, sondern sich weiterentwickeln, und sei es nur beim Gehalt. Dieser Antrieb hat sich wahrscheinlich über die Jahre auch nicht geändert und auch unsere Väter und Großväter motiviert.

Es gibt aber durchaus externe Faktoren, die mich zum Lernen motivieren. Zum einen verändern sich Technologien im Umfeld der Chemie sehr schnell, und ich rede hier nicht von Blockchain, sondern beispielsweise von analytischen Methoden und dem, was Geräte immer mehr können. Hier muss man als Chemiker zumindest wissen, was möglich ist.

Aber auch die Welt um uns herum ändert sich schnell. Firmen dürfen neue Trends nicht verpassen, sonst versinken sie in der Bedeutungslosigkeit. Für den einzelnen Mitarbeiter heißt das, dass er flexibel sein muss, wenn sein Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, alte fallen lässt oder sich komplett neu erfindet und umstrukturiert.

Was lerne ich?

Das muss jeder selbst wissen. Stellt Euch Fragen. Überlegt Euch, wo Ihr hinwollt und was ihr gerne in Zukunft machen wollt. Was interessiert Euch?

Davon abgesehen, haltet Euch fachlich auf dem Laufenden. Möglichkeiten wären eine GDCh- oder ACS-Mitgliedschaft. Die GDCh verschickt monatlich die Nachrichten aus der Chemie.

Ehrlicherweise bekommt ihr mit einer ACS-Mitgliedschaft viel mehr Material, es gibt eine wöchentliche Zeitschrift (C&EN) und Freiartikel in den Journals.

Wie lerne ich?

Vielleicht denkt ihr jetzt: Schön und gut, aber ich arbeite schon so viel, da habe ich keine Zeit zu lernen. Harald Schirmer, der bei der Continental AG für die digitale Transformation zuständig ist, hat zu diesem Dilemma einen tollen Post veröffentlicht.

Das Fazit: Beginnt zu lernen, blockt Euch kurze Zeitspannen im Kalender, baut Eurer Lern-Netzwerk auf. Ihr findet viele Anregungen im zitierten Artikel. Jeden Tag ein bisschen = lebenslang lernen.

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Lest Bücher und Blogs.

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