Tarifverträge in anderen Branchen

Über die Tarifabschlüsse in der Chemie schreibe ich  immer wieder. Manchmal lohnt aber auch ein Blick über den Tellerrand, um zu sehen, welche Tarifverträge andere Branchen abschließen.

Vor kurzem haben sich die Tarifpartner in der Metall- und Elektroindustrie geeinigt. Neu an der Tarifauseinandersetzung war, dass die Gewerkschaft nicht hauptsächlich für mehr Geld, sondern für mehr Zeit gestritten hat.

Die Einigung besteht jetzt darin, dass Beschäftigte temporär ihre Arbeitszeit auf 28 h reduzieren können und ein Recht auf Rückkehr in Vollzeit haben. Das hilft z.B. Eltern oder Kindern, die Eltern pflegen müssen.

Für die Arbeitgeber ist dabei gut, dass mehr Beschäftigte länger als 35 h arbeiten dürfen.

Außerdem gibt es 4.3 % mehr Lohn, Einmalzahlungen und das Urlaubsgeld wird erhöht.

Weitere Infos hat z.B. die ZEIT.

Das klingt gut für die Arbeitnehmer in dieser Industrie, oder was meint Ihr?

Neue chemische Startups

In meinem Beitrag Wo finde ich chemische Startups? bin ich ja schon kurz auf die Szene der Chemie-Startups  eingegangen. Ich möchte jetzt in loser Reihenfolge immer mal wieder ein paar neue chemische Startups vorstellen.

Numaferm

Numaferm ist mir in einer der letzten Ausgaben der C&EN aufgefallen. Die Firma hat einen neuen Weg entwickelt, Peptide herzustellen. Das besondere an diesem Weg ist, dass er viel billiger ist, als die bisherigen Methoden, da E. coli zur Synthese rekrutiert wird.

Natürlich können wir jetzt darüber streiten, ob das wirklich Chemie ist oder nicht eher Biotechnologie, aber das soll hier egal sein. Die Grenzen zwischen den Bereichen werden immer durchlässiger.

CASCAT

Das Unternehmen CASCAT ist mir aufgefallen, weil es auf der Website der Handelsblatt Jahrestagung Chemie 2018 erwähnt wird. Auf der Jahrestagung geht es (natürlich) um Chemie 4.0.

CASCAT leitet sich von „cascades in catalysis“ ab. Das Unternehmen möchte chemisch und biologisch katalysierte Reaktionen kombinieren und so Produktionsprozesse optimieren.

Im Moment sucht das Unternehmen Leute, die Masterarbeiten schreiben wollen.

Aufruf

Habt Ihr ein eigenes Startup und möchtet im Blog erwähnt werden, oder fällt Euch ein interessantes und neues chemisches Startup ein, über das ich kurz schreiben soll? Dann schreibt mir einfach einen Kommentar!

Oder seid Ihr am Gründen und sucht einen Chemiker? Auch dann freue ich mich über einen Kommentar.

Jobs für Chemiker als Journalist

In der Serie „Jobs für Chemiker“ möchte vorstellen, wo Chemiker überall arbeiten können. In diesem Teil geht es um Jobs für Chemiker als Journalist. Eine Übersicht über alle Teile möchte ich mit der Zeit unter Karrieremöglichkeiten für Chemiker zusammenstellen.

Wo kann ein Chemiker als Journalist arbeiten?

Eine logische Aufgabe für Chemiker wäre die Arbeit als Fachjournalist z.B. bei Wissenschaftszeitschriften oder großen Tages- und Wochenzeitungen. Vorstellbar wäre auch die Arbeit in Mitarbeiterzeitschriften oder in der PR-Abteilung von chemischen Unternehmen.

Allerdings wandelt sich das Arbeitsumfeld gerade stark, Online-Journalismus wird immer wichtiger, vieles wird inzwischen im Internet veröffentlicht, teilweise im Selbstverlag.

Wie ist die typische Stellenbeschreibung?

Es gibt wahrscheinlich keine typische Stellenbeschreibung. Wichtig ist natürlich der Spaß am geschriebenen Wort, und die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte in ein gutes und verständliches Deutsch oder Englisch zu fassen.

Außerdem schadet Erfahrung im Formulieren von Texten bestimmt auch nicht. Gelegenheiten, diese zu sammeln, sind Praktika bei Zeitungen wie den Nachrichten aus der Chemie oder C&EN.

C&EN z.B. sucht jedes Jahr „editorial fellows“ (Link für 2018), die sechs Monate bezahlt in Vollzeit für die Zeitschrift schreiben und dafür nach Washington kommen.

 

Gehälter für Chemiker in Frankreich

Ein Leser des Blogs hat mich auf einen Artikel der Le Monde aufmerksam gemacht, der die Dauer bis zum ersten Job und die Gehälter von promovierten Akademikern verschiedener Studiengänge in Frankreich untersucht. Unter anderem wird hier auch das Gehalt für Chemiker in Frankreich verglichen.

Jobs nach 1 und 3 Jahren

Laut dem Artikel in der Le Monde sind 12 Monate nach Abschluss 79,3% der Chemiker und Materialwissenschaftler  in Lohn und Brot, nach 36 Monaten sind es 81,5%. Diese Quote ist die zweitschlechteste der untersuchten Studiengänge.  Davon arbeiten fast 50% in akademischen Bereich, 27% in der F&E im privaten Sektor. Sieht man hier die Postdocs auch?

Nettogehalt von Chemikern in Frankreich

Das Nettogehalt der Chemiker liegt bei 2000 Euro nach 12 Monaten, nach 36 Monaten sind es 2280 Euro. Dieser Wert liegt im unteren Mittelfeld. Ich kenne mich mit der Gehaltsstruktur in Frankreich nicht aus, daher kann ich diesen Wert nicht einordnen. Für Chemiker in Deutschland habe ich den Tarif als Vergleich.  Kann mir von Euch, lieben Lesern, jemand helfen? Ist das ein gutes Gehalt?

Ich könnte mir vorstellen, dass einige dieser Leute zum Zeitpunkt der Befragung bei 12 oder 36 Monaten einen oder den zweiten Postdoc mit dem entsprechend niedrigen Gehalt gemacht haben, was das ganze verzerrt…

Hat einer von Euch Daten oder Links zu solchen Artikeln aus einem anderen Land der Europäischen Union? Wenn ja, würde ich mich sehr darüber freuen, und gerne auch über eine Übersetzung :).

Vielen Dank für die Zusendung des interessanten Artikels!

 

 

 

Fachkräftemangel in der Chemie

Seit Mitte 2010 wird in Deutschland verstärkt über den „Fachkräftemangel“ berichtet. Woher der Begriff ursprünglich kommt, konnte ich bisher nicht herausfinden. Was er bedeutet, ist jedoch klar. Den Untergang der deutschen Wirtschaft, falls nichts getan wird. So ist zumindest lange der Tenor in den Medien gewesen.

Gibt es einen Fachkräftemangel in der chemischen Industrie?

Das ist die zentrale Frage, die ich hier behandeln will. Ich habe ja schon mehrfach im Blog darüber berichtet, dass es hier von Seiten der Industrie solche Aussagen gibt, z.B.  sollen 2020 bis zu 15.000 Fachkräfte in der Chemieindustrie fehlen.

Um die Frage zu beleuchten, müssen wir aber zunächst klären, was Fachkräfte sind, und dann, was ein Mangel ist.

Fachkräfte müssen nicht studiert haben

Ein Problem in der Berichterstattung ist, dass Fachkräfte oft mit studierten Arbeitnehmern gleichgesetzt werden. Dabei widerspricht dem schon das Wort Facharbeiter. Fachkräftemangel kann also durchaus unterschiedlich aufgefasst werden, z.B. auch als Mangel an Facharbeitern, Laboranten etc.

Betrachtet die Arbeitslosenstatistik im Bereich der Chemie, die ich unter Arbeitslosigkeit mehr oder weniger aktuell halte. Ihr könnt sehen, dass sich seit 2012 eigentlich wenig an der Gesamtzahl der Arbeitslosen geändert hat. Die Zahl der Arbeitssuchenden ist demgegenüber deutlich gestiegen. Auch die Zahl der arbeitslosen Experten, zu denen studierte Chemiker gerechnet werden, zeigt einen leichten Anstieg.

Sind das alles falsch qualifizierte oder zu alte Chemiker?

Angeblicher Fachkräftemangel trotz steigender Absolventenzahlen

Die GDCh betrachtet jedes Jahr die Zahlen der Chemiker an den Universitäten. Seit 2010 steigen diese Zahlen kontinuierlich.

Entwicklung der Studienzahlen in der Chemie nach Jahren. Seit 2008 steigende Zahlen.
Studiengang Chemie: Studienanfänger/innen im Diplom- und Bachelor-Studiengang (Quelle: GDCh)

Auch die Zahl der promovierenden und der Absolventen steigt dementsprechend an. Am Alter der Leute am Arbeitsmarkt kann es also nicht liegen, falls ein Fachkräftemangel vorliegt.

Nachfrage nach Chemikern

Wenn das Angebot an Chemikern so hoch ist, ist eine weitere Möglichkeit für einen Mangel eine stärker gestiegene Nachfrage. Aber auch dies ist aus den Zahlen nicht ersichtlich.

In einem Kommentar von Entropie auf einen Post  wird auf eine Studie des VCI hingewiesen. Laut dieser wird die Anzahl der Stellen in der chemischen Industrie in den nächsten Jahren eher schrumpfen.

Auch die Anzahl der großen Fusionen in den letzten Jahren deutet eher darauf hin, dass die Gesamtzahl an Jobs in der Chemieindustrie rückläufig ist.

Gehaltsentwicklung

Da der Arbeitsmarkt ja wie der Name schon sagt ein Markt ist, muss ein Mangel an Angebot sich in höheren Preisen niederschlagen. Das heißt, wir  Chemiker sollten an unserem steigenden Gehalt sehen, wie knapp wir sind. Nun ist es in Deutschland eher verpönt, über sein Gehalt zu sprechen, daher sind Daten eher knapp.

Eine Orientierung bietet die Entwicklung des Tariflohns in der Chemiebranche oder die Gehaltsumfrage der GDCh.

 

Berufe 4.0 in der Chemie

Die Vereinigung für Chemie und Wirtschaft beteiligt sich an der Durchführung einer Umfrage zur Arbeitswelt von Chemikern und Chemieingenieuren.  Ziel der Umfrage ist es, ein Berufsbild und die Arbeitswelt des Chemikers in 5-10 Jahren zu formulieren.

Unter dem Link https://www.gdch.de/vcwberufe4 können sich interessierte Chemiker und Chemieingenieure bis 31.01.2018 beteiligen.

Zwei Fragen stehen dabei im Fokus. Wie werden Chemiker, Chemieingenieure und Verfahrenstechniker in 5-10 Jahren in Konzernen, Großunternehmen, Familienunternehmen und KMUs sowie außerhalb der Chemieindustrie arbeiten? Wie bereiten sich Hochschulen, Unternehmen und Akademiker auf die künftigen Anforderungen vor?

Die Umfrage wird gemeinsam von der VCW in der GDCh, der Hochschule Fresenius, PROCESSNET, VDI-GVC und Wiley-VCH durchgeführt.

Ich warte hier schon gespannt auf die Ergebnisse, die ich dann auch in meinem Post über Karrieremöglichkeiten für Chemiker berücksichtigen werde.

Karrieremöglichkeiten für Chemiker

Diese Seite soll helfen, Karrieremöglichkeiten für Chemiker aufzuzeigen, auch außerhalb der chemischen Industrie . In Zeiten des sinkenden Bedarfs in der Chemieindustrie (siehe auch meine Berufsaussichten 2018 für Chemiker) müssen sich wohl mehr und mehr Chemiker in die Schnittstellen zu anderen Disziplinen orientieren.

Das kann natürlich auch eine Chance für hochspezialisierte Experten bedeuten, allerdings ist es schwierig vorherzusehen, wie der Bedarf in einem engen Gebiet in einigen Jahren sein wird.

Ich vermute, dass eher der Bedarf an interdisziplinär arbeitenden Chemikern steigen wird, an Leuten, die sich schnell in andere Gebiete einarbeiten können.

Aber zurück zu konkreten Stellen.

Einige Möglichkeiten

Bisher habe ich schon einige Karrieremöglichkeiten für Chemiker beschrieben, die ich hier aufführen möchte:

Dieser Bereich soll noch etwas wachsen :).

Externe Seiten

Natürlich bin ich nicht der erste, der sich über Karrieremöglichkeiten von Chemikern Gedanken macht. Vor einigen Jahren hat Lisa Balbes eine Übersicht über nicht-traditionelle Karrieren von Chemikern geschrieben. Dort aufgeführte Möglichkeiten sind z.B. Schriftsteller, Schauspieler, chemische Information, Patentwesen, Vertrieb und Marketing, Business Development. Lisa Balbes selbst hat sich mit „Scientific Communication Services“ selbständig gemacht.

In dem CENBlog Just another electron pusher ist eine weitere Liste erschienen. Dort taucht z.B. auch Koch auf. Schön ist, dass hier Beispiele hinterlegt sind.

Bei Nature ist 2014 ein Artikel erschienen, der einige Leute porträtiert, die die Wissenschaft „verlassen“ haben, um etwas anderes zu werden. Ein Beispiel hier ist der Wechsel in die Finanzwelt.

Die Royal Society of Chemistry bietet einen Überblick über Career options. Hier geht es aber eher um traditionellere Jobs, z.B. „Fight disease“.

Falls Ihr hier Karrieremöglichkeiten vermisst, schreibt gerne einen Kommentar.

Berufsaussichten 2018 für Chemiker

Im letzten Jahr habe ich zur Entwicklung 2017 einige Prognosen gewagt. Basierend auf den Absolventenzahlen der GDCh auf der einen Seite und der Entwicklung der Arbeitssuchendenzahlen auf der anderen Seite habe ich vermutet, dass der Einstieg in den Arbeitsmarkt als Chemiker weiterhin relativ schwierig ist. Wie sind die Berufsaussichten 2018?

Das wird sich 2018 nicht wirklich ändern. In einem Kommentar von Entropie auf einen Post  wird auf eine Studie des VCI hingewiesen. Laut dieser wird die Anzahl der Stellen in der chemischen Industrie in den nächsten Jahren eher schrumpfen.

Die wirtschaftliche Entwicklung

Außerdem gibt es meiner Meinung nach einige Fragezeichen für die wirtschaftliche Entwicklung 2018. Immer noch aktuell ist der Dieselskandal und dadurch ein gewisser Druck auf die deutsche Automobilindustrie. Von dieser hängen auch viele chemische Firmen als Zulieferer ab. Es muss den deutschen Herstellern schnell gelingen,  effiziente alternative Motoren zu entwickeln, um weiterhin attraktiv vor allem für ausländische Käufer zu sein.

Durch die notwendige F&E-Aktivität auf diesem Gebiet wäre das eine Chance, dass wieder mehr Chemiker eingestellt werden. Chemische Reaktionen sind ja für jede Art des Antriebs der Prozess, der die Energie zur Verfügung stellt, das beginnt beim Verbrennungsmotor und geht über die Brennstoffzelle bis zum Akku im Elektroauto.

Ein weiteres Fragezeichen ist die Entwicklung der globalen Konjunktur, vor allem, wie sich das Wirtschaftswachstum in China macht. Hier wage ich keine Prognose, dafür sind andere zuständig, z.B ist das nachzulesen bei Reuters.

Volatile Zeiten

Es ist natürlich sehr schwer zu sagen, was im kommenden Jahr passiert, aber ich denke, es wird aufregend. Man denke nur an die Entwicklung des Bitcoin 2017, die ich persönlich (leider) nicht vorhergesehen habe.

In solch volatilen Zeiten gefällt mir ein Zitat von Nassim Taleb:

Because, to repeat, life is sacrifice and risk taking, and nothing that doesn’t entail some moderate amount of the former, under the constraint of satisfying the latter, is close to what we can call life. If you do not undertake a risk of real, reversible or even potentially irreversible, harm from an adventure, it is not an adventure.

Also, und das gilt meiner Meinung nach für junge Absolventen und Studierende: Geht Risiken ein, die hohen Gewinn ermöglichen. Das muss nicht finanziell sein, sondern kann auch persönlicher Gewinn sein.

Ich wünsch Euch ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2018.

Chemiker 2017 – Ein Rückblick

Anfang des Jahres bin ich kurz auf die Berufsaussichten für Chemiker 2017 eingegangen. Das war auch einer der meistgelesenen Posts in diesem Blog. Ich war leicht pessimistisch, was die Chancen angeht, einen gute Stelle mit einer guten Bezahlung zu finden.

In diesem Post möchte ich rückblicken, was in diesem Jahr sonst alles auf diesem Blog passiert ist und wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt hat.

Ich habe auch große Themen dieses Jahr gehabt, zunächst gab es eine Serie zu den Nachfolgeunternehmen der IG Farben, beginnend mit der Hoechst AG. Hier wollte ich ein bisschen die Entwicklung der chemischen Industrie in Deutschland aufzeigen, auch im Hinblick auf große Fusionen.

Auch habe ich einige Berufsmöglichkeiten für Chemiker aufgezeigt.

Der Stellenmarkt

Immer ein Thema ist die Entwicklung des Stellenmarktes und der Arbeitssuchenden, die Gehaltsentwicklung (unbedingt aktualisieren) und die Berufsaussichten für Chemiker. Seit längerer Zeit suche ich aus den Daten der Agentur für Arbeit die Arbeitslosenzahlen für die Chemie heraus und trage sie auf. Im Jahr 2017 fällt auf, dass die Zahl der arbeitslosen Chemiker insgesamt leicht rückläufig ist, die Zahl der arbeitssuchenden Chemiker jedoch auf hohem Niveau verbleibt. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, wieviele Absolventen höchstwahrscheinlich neu auf den Arbeitsmarkt gekommen sind.

Alles in allem waren die weiteren Rahmenbedingungen aber gut. Die wirtschaftliche Entwicklung war sehr erfreulich, in den ersten drei Quartalen waren die Umsätze ca. 5.6% über dem Vorjahreszeitraum. Laut dem Artikel wurden 1.2% mehr Menschen beschäftigt.

Ich habe die Arbeitskosten der Chemiebranche kurz thematisiert, die von 2012 bis 2016 um ca. 2,1% gewachsen sind. Das ist meiner Ansicht nach nicht sehr viel.

Meinen Post von 2014 über die Gehaltsentwicklung von Chemikern möchte ich an dieser Stelle auch empfehlen. Ich verspreche, dass ich ihn demnächst auf den neuesten Stand bringen werde.

Wie ist Euer Jahr verlaufen? Welche Höhen und Tiefen in Bezug auf die Beschäftigung gab es bei Euch?

Leserbeteiligung und diverses

Auch dieses Jahr möchte ich über die Feiertage zwei spezielle Posts machen, einen Jahresrückblick und einen Ausblick auf 2018. Hier freue ich mich, wenn IHR Themen beitragen wollt oder mir Stichworte geben wollt. Es kann gerne auch ein persönliches Erlebnis sein, dass ich dann anonymisiert hier veröffentlichen kann. Schreibt einfach einen Kommentar hier unten. Dazu ist keine Angabe der Emailadresse nötig.

Dann habe ich noch interessante Zahlen aus den USA, die in der vorletzten C&EN (Volume 94, Issue 48) standen und die vom US Bureau of Labor Statistics und der National Science Foundation kommen:

Bis 2026 sollen die Chemie-Stellen um 6% absolut wachsen, das hieße, dass 5700 Jobs neu geschaffen werden. Zum Vergleich gibt C&EN die Zahl von 14669 Bachelorabsolventen im Jahr 2015 an. Das ist keine sehr erfreuliche Aussicht.

Ähnliche Zahlen für Deutschland wären interessant, wenn die jemand hat, kann er sie auch gerne in einem Kommentar zum Post mitteilen.

Ich wünsche Euch noch eine schöne und hoffentlich entspannte Vorweihnachtszeit.