Chemie und Covid-19, Teil drei

Die vorherigen Artikel über die Supply-Chain und das Coronavirus, und der zweite Teil zeigen, dass ich zunächst nicht verstanden habe, was da passiert. Vielleicht verstehe ich es immer noch nicht…

Inzwischen ist zumindest in Bayern für mindestens die nächsten zwei eine Ausgangsbeschränkung in Kraft. Mal sehen, wie sich die Fallzahlen bis dahin entwickeln. Ich hoffe, wir sehen Besserung. Interessant in dem Zusammenhang sind zwei Artikel von Tomas Pueyo: Coronavirus – Why you must act now und Coronavirus – The hammer and the dance.

Da beschreibt der Autor, warum jetzt harte Einschnitte nötig sind. Dann kann das Leben bald mehr oder weniger zu einem Normalzustand zurückkehren kann.

Ich weiß auch gar nicht, was ich momentan selbst schreiben soll. Die Ereignisse sind so unglaublich, man fühlt sich in einem schlechten Zombiefilm („jeder kann Dich infizieren…).

Bemerkenswert im Zusammenhang mit der Chemieindustrie finde ich die große Solidarität, die jetzt Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezeigt haben. So kann jetzt innerhalb von drei Tagen Kurzarbeit angekündigt werden. Außerdem kann mobiles Arbeiten angeordnet werden.

Es sind natürlich harte Zeiten, viele Automobilhersteller haben schon Kurzarbeit angemeldet und die Produktion stillgelegt. Die Chemiebranche erwartet Stand März einen Rückgang der Produktion um 1,5 %. Aber da kann sich ja noch viel ändern.

Warten wir es ab, wichtig ist jetzt erstmal, sich zu isolieren, um die Basisreproduktionszahl des Coronavirus unter eins zu drücken! Also wascht Eure Hände und bleibt zu Hause. Wenn ihr rausmüsst, haltet Abstand!

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