Das erste Bewerbungsgespräch als Chemiker

Als Teil meiner Serie „Jobs für Chemiker“ (z.B. als Laborleiter) möchte ich heute beschreiben, wie ein erstes Bewerbungsgespräch als Chemiker im Groben abläuft. Das soll Euch einen Anhaltspunkt bieten, was Euch erwartet, wenn Ihr es mal einen Schritt weiter im Bewerbungsmarathon  geschafft habt.

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Das erste Bewerbungsgespräch

Bei vielen Firmen ist der Bewerbungsprozess in verschiedene Phasen gegliedert. Wer mit seiner schriftlichen Bewerbung überzeugt hat, wird zum ersten Bewerbungsgespräch eingeladen. In diesem habe ich meist einen Personaler und mehrere Personen aus der Fachabteilung kennengelernt.

Der Personaler hat mich üblicherweise zu meiner persönlichen Situation befragt, einen Kommentar zu Lücken im Lebenslauf haben wollen und typische Fragen wie „Was würden Ihre Freunde über Sie sagen?“ oder „Wenn Sie ein Tier wären, welches wären Sie dann?“ gestellt.

Hierauf sollte man sich im Vorfeld schlagfertige, aber nicht unverschämte Antworten überlegen.

Auch möchten die Personaler manchmal wissen, ob man sich vorstellen kann, in die Gegend zu ziehen. Auch hier lohnt es sich, eine Anwort zu überlegen.

Wichtig ist es auch, sich vorher über die Firma informiert zu haben und sich ein paar Fragen zu den Fakten im Internet zu überlegen.

Das Gespräch mit der Fachabteilung

Die Interviewer der Fachabteilung waren in meinem Fall meist Chemiker und die zukünftigen Vorgesetzten des einzustellenden Mitarbeiters.

Die möchten herausfinden, wie man sich im Fachlichen anstellt. Meistens musste ich meine Dissertation kurz und verständlich zusammenfassen.

Falls man etwas publiziert hat, sollte man sich das vorher nochmal anschauen.

Wobei ich sagen muss, dass bei mir nur die sehr pharmanahen Firmen detaillierte Fragen zu meiner Dissertation hatten, ansonsten bewegte es sich eher an der Oberfläche.

Allerdings musste ich immer auch Fragen zum in der Stellenanzeige genannten Fachgebiet beantworten. Es hat sich gelohnt, sich vorher etwas genauer darüber zu informieren.

Am wichtigesten ist aber, im ersten Bewerbungsgespräch authentisch, interessiert und sympathisch rüberzukommen. Zumindest, wenn ich an der Stelle interessiert war.

Dazu gehört auch, dass ich mir die Namen der Gesprächspartner gemerkt habe, viele Fragen gestellt habe und betont habe, dass ich mir vorstellen kann, dort zu arbeiten.

Hier geht es zur Fortsetzung im zweiten Bewerbungsgespräch.

Wenn bei Euch ein Bewerbungsgespräch als Chemiker in einer Firma ansteht, wünsche ich Euch alles Gute! Gerne könnt Ihr einen Kommentar hinterlassen, wie es gelaufen ist.

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