Es bleibt unruhig
Es ist nicht einfach, gerade auf der Höhe der Ereignisse zu bleiben. Ist die Straße von Hormus jetzt offen oder zu und wer blockiert sie gerade? Steigt oder fällt der Benzinpreis?
Neben den offensichtlichen anderen Faktoren erzeugt diese Volatilität auch steigende Preise. Unternehmen erhöhen in Anbetracht einer unsicheren Zukunft die Preise. Gleichzeitig kommen gerade die letzten Tanker an, die es noch vor dem Krieg durch die jetzt berüchtigte Meerenge geschafft haben.
Planung ist schwierig in dieser Zeit und es ist gut, wenn man Resilienz trainiert hat und solche Szenarien zumindest schon gedacht hat. Aber wir sollten ja eigentlich recht abgehärtet sein, in den letzten sechs Jahren hatten wir eine globale Epidemie, den Krieg in der Ukraine, den anziehenden Klimawandel. Ah stimmt, den gibt es ja auch noch.
Und der wird mit dafür sorgen, dass es nicht ruhiger wird, auch nicht nach Beendigung der aktuellen Bedrohungslagen. Darauf müssen wir uns als Gesellschaft, sich die Unternehmen und wir als Arbeitnehmer und Menschen einstellen. Resilienz ist also weiterhin gefragt.
Hilft uns das, wenn jetzt auch in der Chemieindustrie Menschen entlassen werden, die Politik Rituale aufführt (Tankrabatt, war der nicht schon vor vier Jahren eine schlechte Idee, Herr Merz?), und unsere Gesellschaft ihre Jugend, Mobilität und Innovationskraft verliert?
Ich denke schon, wir stehen nicht so schlecht da, wie es scheint und geschrieben wird. Skepsis ist erlaubt, aber Bbsinnen wir uns auf unsere Werte und schauen wir nach vorne.
Denn immerhin, die Kreuzfahrtschiffe von TUI sind jetzt durch die Meerenge, der Urlaub ist gerettet...