Ausblick für 2026?

Es ist kaum eine Woche vergangen im neuen Jahr und es passieren schon so viele verrückte Dinge, hauptsächlich unter Beteiligung der USA. Und es schneit in den Weihnachtsferien!

Und da soll man einen Ausblick wagen? Ich werde mal lose schreiben, was mir so für 2026 einfällt.

Womit anfangen? Deutschland macht sich gerade kriegstüchtigverteidigungstüchtig. Vermutlich ist das notwendig, aber dieses Geld wird an anderer Stelle fehlen und dort zu weniger Wirtschaftsleistung führen. Und es werden vielleicht mehr Leute der Wirtschaft entzogen (Wehrdienst?).

Die Industrielandschaft wird sich in Deutschland aber sowieso ändern, wir werden einige energeieintensive Unternehmen verlieren. Die Energiepreise sind sehr hoch. Dafür brauchen wir andere, die hochtechnologisch und wissensintensiv arbeiten. Oder sehr effizient. Das gesamte Ökosystem muss dafür aber geändert werden, das erfordert schmerzhafte Anpassungen.


Da fällt mir ein interessanter Artikel von uncharted territories ein, wo prognostiziert wird, dass durch KI und Robotik immer weniger Menschen arbeiten müssen und wir in ein Zeitalter des Überflusses (ein interessantes Buch dazu ist Abundance von Ezra Klein und Derek Thompson) kommen, mit bedingungslosem Grundeinkommen. Hart wird aber die Übergangszeit, die durch Politik gestaltet werden muss.
Diese Gestaltungsmacht kann ich mir im Moment nicht vorstellen, seit der Überwindung der Corona-Krise wirkt die deutsche/europäische Politik macht- und ambitionsloser als zuvor.


Wir werden vermutlich sehen, dass es 2026 noch nicht besser wird. Vielleicht 2028 oder 2029.
Wobei, das muss man auch sagen, es gibt immer noch einige Unternehmen in Spezialchemie oder Pharma, denen es sehr gut geht.