Auftragung arbeitsloser Chemiker über die Zeit

Arbeitssuchende und arbeitslose Chemiker seit 2012 aufgetragen
Arbeitslose und stellensuchende Chemiker (Stand Juni 2019)

Im Bild gezeigt ist eine Zeitreihe der statistischen Daten der Arbeitsagentur für Chemiker.

Die Daten werden von mir aus der Webseite der Agentur für Arbeit heruntergeladen und monatlich gegen die Zeit aufgetragen. Der aktuelle Stand ist Juni 2019.

Entwicklung

Arbeitslose Experten wurden seit Beginn der Erfassung im Januar 2012 immer mehr bis sich der Trend Anfang 2016 leicht umkehrte. Ende 2018 waren wir auf dem gleichen niedrigen Stand wie 2012, und bis jetzt ist dieser Trend ungebrochen.

Arbeitssuchende Chemiker allgemein bewegten sich bis 2017 auch nach oben, 2018 waren die Zahlen aber so niedrig wie vor diesem Anstieg. Allerdings könnte man interpretieren, dass seit Anfang 2019 wieder eine Aufwärtsbewegung stattfindet.

Bei den Arbeitslosen insgesamt scheint es ein starkes saisonales Muster zu geben, was man bei den Experten nur sehr schwach ausgeprägt findet. Immer im Herbst werden die Arbeitslosenzahlen geringer. Aber auch hier sieht man, dass wir auf dem niedrigsten Stand seit 2012 sind. Eigentlich ist das für mich überraschend, weil typischerweise im Herbst viele Azubis fertig werden und auf den Arbeitsmarkt kommen, oder?

Von den Daten der Arbeitsagentur her deutet aber im Moment alles darauf hin, dass wir aktuell für Chemiker einen sehr entspannten Arbeitsmarkt in Deutschland haben. Und das trotz immer höheren Promovierendenzahlen (siehe mein Post über die Anfängerzahlen 2017).

Allerdings ist es laut einem Artikel in den Nachrichten aus der Chemie für Berufseinsteiger weiterhin (2018) schwer, schnell eine Stelle zu finden.

Die Arbeitsagentur rechnet Chemiker nach einem mindestens vierjährigen Studium zu den Experten (http://doku.iab.de/fdz/reporte/2013/MR_08-13.pdf).

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