Dürre

Sanddünen vor grauem Himmel
Foto von Wolfgang Hasselmann auf Unsplash

Ich habe schon über Peter Zeihans Buch The end of the world is just the beginning geschrieben. Das war 2022 und es ging um Demographie aus Arbeitsmarktsicht.

Im Buch geht es darum, was passiert, wenn der Klimawandel fortschreitet und sich die USA als Weltpolizist zurückziehen. Kommt Euch bekannt vor?

Unter anderem wird auf die Rohstoffproblematik rund um den persischen Golf eingegangen, ein weiteres Kapitel im Buch beschreibt die Gegenwart und die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion. Hier ein Zitat:

The Mediterranean isn’t nearly big or tropical enough to generate the moisture effect. Instead, stronger equator-polar wind patterns are already pushing some of Northern Europe’s rain-generating fronts out to sea. From eastern France all the way to western Ukraine, Northern Europe has been drying out bit by bit for six decades.

In diesem Sommer haben wir die Ergebnisse zumindest der steigenden Trockenheit in Europa sehr eindrücklich vor Augen geführt bekommen. Die Industrie hat große Probleme, Rohstoffe auf dem Rhein zu transportieren. Der Pegel bei Kaub, eine kritische Engstelle zwischen Ludwigshafen (BASF) und Köln, erreichte ein Rekordtief (6 cm am 17.08.2026). Wenn das so weitergeht und es hier keine Lösung gibt (Schleuse oder Staudämme flussaufwärts? Keine Ahnung...), dann könnte es zu einer Zweiteilung des Rheins kommen und man würde von der Nordsee nicht mehr zur BASF oder weiter kommen.

Die Politik und wir als Gesellschaft sind gefordert, Maßnahmen zu treffen und mitzutragen, um Wasser zu sparen und das Wassermanagement auf Dürre und Mangel umzustellen.