Wo finde ich chemische Start-ups?

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Wenn ich an Start-ups denke, kommen mir fast ausschließlich Firmen in den Sinn, die „etwas im Internet“ machen, also Apps programmieren, Communities gründen, Onlineshops aufmachen. Chemische Start-ups kenne ich spontan nur sehr wenige.

Chemische Start-ups

Es gibt sie aber. Und vielleicht sind sie nur deswegen weniger bekannt, weil sie nicht den Endverbraucher als Zielgruppe haben. Um die Bekanntheit dieser Firmen zu steigern, hat der vci 2011 unter http://chemstart.org eine „internetbasierte Firmendatenbank“ eingerichtet. Dort stehen momentan (22.01.2017) 57 deutsche chemische Start-ups, darunter ein paar etablierte Namen und viele mir unbekannte. Wie aktuell diese Datenbank ist, weiß ich nicht, aber ich würde sie bei der Jobsuche berücksichtigen.

Da die Chemie eine sehr interdisziplinäre Wissenschaft ist, kann ich mir auch vorstellen, dass bei manchen Start-ups die Einordnung schwerfällt, z.B. in der Biochemie oder bei Formulierern.

Gründungshilfen

Zur Gründung eines chemischen Start-ups ist meinem Gefühl nach mehr Startkapital nötig als in der IT-Branche. Daher wird schon früh Finanzierung nötig sein. Hier kann z.B. der High-Tech Gründerfonds helfen, der explizit Chemieunternehmen anspricht.

Außerdem sucht die ACHEMA für den ACHEMA-Gründerpreis 2018 Innovatoren in Chemie, Verfahrenstechnik und Biotech. Hier muss man sich bis zum 31.3.2017 bewerben, die zehn besten Gründungsideen können auf der ACHEMA 2018 vorgestellt werden, für die besten drei gibt es 10.000 Euro.

Treffen in Frankfurt

Wer aktuelle Informationen zur chemischen Start-up Szene haben will, sollte am 16. Februar 2017 nach Frankfurt zum 1st European Chemistry Partnering kommen. Ziel der Veranstaltung ist u.a., eine Brücke zwischen etablierten Unternehmen und chemischen Start-ups zu bauen.

Das Beitragsbild ist von Pixabay.
Wenn Ihr eine Stelle sucht, schaut doch mal auf meiner StepStone Seite.

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