Neues vom amerikanischen Arbeitsmarkt

In den C&EN-News vom 29. Juni 2015 steht ein interessanter Artikel über Einstiegsgehälter von Chemikern.

Die Arbeitslosenrate für neue Absolventen lag demnach 2014 bei 12.4%, gegenüber 2.9% für alle ACS-Mitglieder. Die Einstiegsgehälter legten um 1% zu, auf 62900 $ (ca. 57000 Euro) für PhDs und 52000 $ (ca. 47150) für M.Sc.. Allerdings sind diese Zahlen aufgrund weniger Teilnehmer statistisch nicht abgesichert.

Steuerlich ist man in den USA sicherlich besser dran, allerdings zahlt man wahrscheinlich mehr für Krankenversicherung und andere Sozialabgaben, oder was meint Ihr? Würdet Ihr auswandern?

Infographik für Graduates in den USA

Wer schon immer mal wissen wollte, wieviele Absolventen in der USA Master und Ph.D. machen, und wo sie danach arbeiten, für den hat die ACS eine nette Infographik erstellt.
Bemerkenswert ist, dass anscheinend nur 22% der Master einen Ph.D. machen, und dass ca. 15% nach ihrer Graduation zunächst arbeitslos sind.

Zahlen für Deutschland liegen mir nicht vor, ich denke aber, dass der Anteil der promovierenden Chemiker deutlich höher ist (laut Wikipedia sind es sogar 91%, das kommt mir etwas hoch vor).

Wie findet ein US-amerikanischer Chemiker in Deutschland eine Stelle?

Diese Frage stellte ein Leser an Chemjobber. In den Kommentaren wurden daraufhin im wesentlichen zwei verschiedene Tips gegeben:

  • Sich bei einer deutschen Firma in den USA zu bewerben und zu betonen, dass man bereit ist, in Deutschland zu arbeiten, 
  • Einen PhD oder Postdoc in Deutschland zu machen.

Habt ihr weitere Ideen? Gerne könnt ihr diese direkt als Kommentar am originalen Eintrag posten.

Große Probleme für Chemiker in Amerika

Im C&EN-Magazin der ACS ist Anfang November ein Artikel erschienen, in dem sich die ACS von der Vogel-Strauß-Politik gegenüber der Stellenknappheit für Chemiker verabschiedet. 

In dem Artikel wird vor allem über die harte Situation für ältere Chemiker berichtet, die kürzlich arbeitslos wurden und jetzt keine neuen Jobs bekommen. Die Situation in den Vereinigten Staaten scheint dabei viel schlimmer zu sein als in Deutschland. 

Chemjobber hat den Artikel auch kommentiert.

Ein Blick ins (englischsprachige) Ausland

Wie Labmonkey4hire berichtet, gibt es diesen Monat viele Stellenanzeigen für Chemiker auf der Insel. Falls sich jemand im UK bewerben möchte, empfehle ich, öfters dort vorbeizuschauen. 

Anders sieht es in den USA aus, dort scheint die Arbeitslosigkeit unter Chemikern auf einem 40-Jahres-Hoch zu sein. Dies war die Antwort von ACS-Präsident Shakhashiri auf eine Frage von chemjobber.