Der Arbeitsmarkt in Europa

Die Agentur für Arbeit hat eine Statistik über europäische Arbeitsmärkte im Vergleich herausgebracht. Laut Daten sinkt die Arbeitslosigkeit in der EU weiter, wobei es bekannterweise und vereinfacht einen Nord-Süd-Anstieg gibt (mit Ausnahme Malta).

Vor allem in den Mittelmeerländern haben allerdings viele Jugendliche keine Jobs, dies scheint mit ein Effekt der unterschiedlichen Ausbildungssysteme zu sein. In Deutschland z.B. wird man während seiner Ausbildung bezahlt, in Spanien ist das nicht der Fall. Zum besseren Vergleich gibt es eine sogenannte NEET-Quote (NEET: Not in Education, Employment or Training), die in Ausbildung befindliche Jugendliche herausrechnet. Dann relativiert sich das Bild etwas, von 43% Erwerbslosen kommt man in Spanien beispielsweise auf 16% NEET-Quote. Wie gut das passt, weiß ich nicht. Habt Ihr dazu Kommentare?

Die wirtschaftliche Entwicklung soll im Schnitt weiter moderat positiv sein, Ausnahmen sind Ungarn, Griechenland und Polen.

Genauer lest Ihr das in der oben verlinkten Studie. Alles in allem hat mich wenig überrascht. Was meint Ihr?

Der deutsche Arbeitsmarkt im Dezember 2015

Die Bundesagentur für Arbeit hat vor einer Woche ihren monatlichen Newsletter verschickt. Darin ist erfreuliches zu lesen: Die Arbeitslosigkeit ist saisonbereinigt gesunken, es waren 2.68 Millionen betroffen, was einer Quote von 6.1 % entspricht.

Der Jahresrückblick ist überschrieben mit „Positive Arbeitsmarktentwicklung bei moderatem Wirtschaftswachstum“. Dort wird geschätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt 2015 um ca. 1.7 % gestiegen ist, die Investitionen der Unternehmen aber eher schwach waren.

Letztes Jahr hatten 8 % der sozialversicherten Beschäftigten einen Nebenjob, während nur 10 % der Erwerbstätigen selbständig waren.
Laut dem Bericht hat das Angebot an Arbeitskräften auch weiter zugenommen, daher stehen dieses Jahr 45.83 Mio Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Wer es genau wissen will, kann den vollständigen Bericht lesen.

Arbeitsmarktlage – Bericht der Bundesagentur für März

Laut Arbeitsmarktbericht für März ist die Arbeitslosenzahl weiter gesunken, jetzt sind wir bei 2,93 Millionen und einer Quote von 6,8%.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wird nach zuletzt eher pessimistischen Stimmen (wahrscheinlich, weil Tarifverträge verhandelt wurden) weiter als gut eingeschätzt, wie das IAB schreibt. Ein Grund dafür ist der wachsende private Konsum, aber auch die Investitionen steigen wieder.
Das IAB ist übrigens das zur Bundesagentur für Arbeit gehörende Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung.

Interessant wären detaillierte Zahlen für Chemiker, die kommen aber erst später im Monat, und ich prophezeie hier keine großartigen Veränderungen. Die bisherigen von mir extrahierten Zahlen sind ja bei Statistik der Arbeitssuchenden auf der Seite verfügbar.

Der deutsche Arbeitsmarkt im Jahr 2014

Der Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit für Dezember und das Gesamtjahr ist seit ein paar Tagen online. Anscheinend hat sich der Arbeitsmarkt das gesamte Jahr über stark verbessert, trotz einer Konjunkturabkühlung. Trotz eines einprozentigen Rückgangs mussten im Dezember aber immer noch über 5 Millionen Menschen Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II beziehen.

Der Blick auf Europa zeigt, dass Deutschland mit einer Erwerbslosenquote von 5% weit unter dem EU-Durchschnitt von 10% absoluter Spitzenreiter ist, vor Österreich mit 5.1%. Zum Vergleich: Frankreich hat eine Quote von 10.5%, Spanien von 24% und Griechenland von 25.7%! Die Daten sind von Oktober 2014.

Dies soll nur einen kleinen Einblick liefern. Wer neugierig ist, sollte sich das pdf anschauen, auf das ich oben verlinke. Dort sind einige interessante Details versteckt, z.B. ist die Beschäftigung im Oktober 2014 am meisten im Wirtschaftszweig „Immobilien, wissenschaftlich/technische Dienstleistungen gestiegen.

Neue Arbeitslosenzahlen für Chemiker im Juli

Die neuen Arbeitsmarktzahlen für Chemiker sind da, ich habe sie wie üblich von der Seite der Arbeitsagentur geladen. Es sind insgesamt 9764 Menschen arbeitslos gemeldet, davon 2600 Experten und stellensuchend sind 16187 Menschen registriert.

Für einen Überblick empfehle ich meine Blogseite Statistiken.

Der Gesamtarbeitsmarkt sieht anscheinend laut Arbeitsagentur ganz gut aus:

Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat von Juni auf Juli um 39.000 auf 2.871.000 zugenommen. Ein Anstieg ist im Juli aufgrund der einsetzenden Sommerpause üblich. Er fiel im Juli 2014 aber schwächer aus als in den letzten Jahren. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat deshalb um 12.000 gesunken. Gegenüber dem Vorjahr waren 43.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach vorläufigen, hochgerechneten Daten im Mai 2014 saisonbereinigt um 20.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt lag sie im Mai bei 29,72 Millionen.

Arbeitsmarktstatistik Allgemein

Laut Agentur für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit im April um 78.000 gesunken, dadurch ist die Quote bei 7,1%.

Für weiterführende Infos gibt es den Monatsbericht der Arbeitsagentur: http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201304.pdf

Arbeitsmarktentwicklung im August 2012

Nach dem Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit (pdf) wächst die Wirtschaft zwar noch, aber sehr langsam. Die Arbeitslosigkeit ist im August saisonbereinigt etwas gestiegen, auch die gemeldeten offenen Stellen gehen etwas zurück.

Damit sind laut FAZ 2,9 Mio Menschen arbeitslos gemeldet, was wie im Juli einer Arbeitslosenquote von 6,8% entspricht.

Arbeitsmarktentwicklung im Juli 2012

Im Juli ist die Arbeitslosigkeit laut Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (pdf) leicht gestiegen, auf 2,87 Mio. Damit liegt die Quote bei 6,8%, was im Vergleich zu Ländern wie Spanien (24,6%) oder Griechenland (22,5%) sehr gut ist. 

Gleichzeitig ist auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gestiegen, auf 28,95 Mio., was ein Zuwachs von 2,1% gegenüber 2011 ist. 

Leider sind jedoch immer noch ca. 36% der Arbeitslosen langzeitarbeitslos. 

Arbeitslosenzahlen für Chemiker scheinen stabil

Laut den offiziellen Arbeitsmarktdaten nach Berufen gab es in der Chemie im April 2012 8912 Arbeitslose, davon 2019 Experten. Arbeitssuchend waren 14586 Chemiker, 3341 davon als Experten. Im Mai waren es 8585 Arbeitslose, davon 2003 Experten. Arbeitssuchend waren 14466 Chemiker, 3312 davon als Experten. Es sieht also recht konstant aus im Frühling.